Innovationen

Das Thema autonomes Fahren hat sich zu einem  regelrechten Hype in der Medienlandschaft etabliert. Nun gibt es sogar eine offizielle Emnid-Umfrage der Bertelsmann Stiftung, die untersucht hat, wie die Deutschen der neuen Technik überhaupt gegenüberstehen – das Ergebnis ist verblüffend.

In 20 Jahren, prognostizieren Wissenschaftler, werden selbstfahrende Autos, Busse oder Bahnen zu unserem Alltag dazugehören. Allgemein stimmen die befragten Deutschen der Prognose zu, doch wirklich angetan ist bisher die Minderheit. Momentan herrscht bei zwei Drittel der Befragten eher Skepsis und Misstrauen, ja sogar Angst. Da ist es nicht weniger erstaunlich, dass 61 Prozent der Befragten außerdem angaben, dass sie sich nicht vorstellen können, ein selbstfahrendes Auto zu benutzen.

Auf langen Autofahrten, Nachtfahrten in den Urlaub oder der täglichen Fahrt zur Arbeit können es sich die Befürworter der Neuerung am ehesten vorstellen, ein autonomes Fahrzeug zu nutzen. Als ausschlaggebenden Grund gibt der überwiegende Teil der Befragten die Reduktion von Stress an.

Doch neben den ganzen befürwortenden Gedanken, gibt es eben auch einige Punkte, die bei nicht wenigen Menschen für Unmut sorgen. Die Angst vor Unfällen ist fast allgegenwärtig. Ganze 84 Prozent sehen das so. Auch mögliche Hackerangriffe auf die neue Technik treiben knapp drei Vierteln Sorgenfalten ins Gesicht. Es wird wohl also noch ein wenig Zeit benötigen, bis sich das autonome Fahren vollends in unser Gesellschaft etablieren kann.

Dazu passend habe ich euch noch ein Video interessantes Video über autonomes Fahren, E-Autos und Car-Sharing rausgesucht. Viel Spaß!

 

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Schneller, kleiner, stärker – das sind die neuen Intel-Prozessoren

Endlich ist es wieder soweit: Intel stellt einen komplett neuen Prozessor vor. Was der CPU so alles kann und womit er punktet, berichte ich euch heute.

prozessor-chipIntel überrascht uns regelmäßig mit neuen Produktinnovationen und auch der neuste Coup des kalifornischen Prozessoren-Herstellers kann sich sehen lassen – zumindest was die Produktdetails angeht: 22 Kerne, 44 Threads in einem einzigen Sockel, 2,2 bis 3,6 Gigahertz-Taktung. All das war vor Jahren noch kaum denkbar, doch nun gibt es den Xeon ES-2600 V4.

Zwar ist dieser Highend-Prozessor nicht für den normalen User vorgesehen, jedoch wird er in Servern und Workstations seinen Dienst verrichten und dort für frischen Wind sorgen. Doch auch die Endverbraucher dürfen sich freuen. Für sie hält Intel den Broadwell-E Core i7 mit 10 Kernen bereit. Dieser eignet sich natürlich nur für solche User, die extrem viel Rechenleistung benötigen, denn mit einem vierstellen Preis kann ihn sich nicht jeder mal eben so leisten.

Doch sind so viele Kerne eigentlich wirklich notwendig, um eine saubere Performance zu erzielen? Gamer zum Beispiel haben da ihre eigene Meinung. Sie würden die Frage mit einem klaren „nein“ beantworten. Bisher haben die 4- und 8-Kern-Prozessoren des Herstellers über mehr als genug Rechenleistung geboten um die gängigen PC-Games über den Bildschirm flimmern zu lassen. Man muss jedoch im Hinterkopf behalten, dass mit DirectX 12 und der steigenden Beliebtheit von VR-Brillen, die Anforderungen an die CPUs wachsen.…