Schneller, kleiner, stärker – das sind die neuen Intel-Prozessoren

Endlich ist es wieder soweit: Intel stellt einen komplett neuen Prozessor vor. Was der CPU so alles kann und womit er punktet, berichte ich euch heute.

prozessor-chipIntel überrascht uns regelmäßig mit neuen Produktinnovationen und auch der neuste Coup des kalifornischen Prozessoren-Herstellers kann sich sehen lassen – zumindest was die Produktdetails angeht: 22 Kerne, 44 Threads in einem einzigen Sockel, 2,2 bis 3,6 Gigahertz-Taktung. All das war vor Jahren noch kaum denkbar, doch nun gibt es den Xeon ES-2600 V4.

Zwar ist dieser Highend-Prozessor nicht für den normalen User vorgesehen, jedoch wird er in Servern und Workstations seinen Dienst verrichten und dort für frischen Wind sorgen. Doch auch die Endverbraucher dürfen sich freuen. Für sie hält Intel den Broadwell-E Core i7 mit 10 Kernen bereit. Dieser eignet sich natürlich nur für solche User, die extrem viel Rechenleistung benötigen, denn mit einem vierstellen Preis kann ihn sich nicht jeder mal eben so leisten.

Doch sind so viele Kerne eigentlich wirklich notwendig, um eine saubere Performance zu erzielen? Gamer zum Beispiel haben da ihre eigene Meinung. Sie würden die Frage mit einem klaren „nein“ beantworten. Bisher haben die 4- und 8-Kern-Prozessoren des Herstellers über mehr als genug Rechenleistung geboten um die gängigen PC-Games über den Bildschirm flimmern zu lassen. Man muss jedoch im Hinterkopf behalten, dass mit DirectX 12 und der steigenden Beliebtheit von VR-Brillen, die Anforderungen an die CPUs wachsen.…

Dass E-Mail-Archivierung ein komplexes Thema ist, da sind wir uns alle einig. Doch bei tausend verschiedenen Wegen es falsch zu machen, sollte man die richtigen Wege kennen.

 

 

Die Cloud ist für viele Unternehmer leider immer noch so vertrauenswürdig wie Staubsaugervertreter – dabei ist Misstrauen in die Technologie mittlerweile vollkommen unbegründet geworden. Im Allgemeinen läuft es doch so, dass E-Mails über das Internet – also im Prinzip durch die Cloud – vom Sender zum Empfänger gelangen. Da Unternehmen aber vermehrt IT-Anwendungen in die Cloud auslagen, müssten Mails doch eigentlich gar nicht mehr umständlich zum jeweiligen Empfänger im Betrieb durchgestellt werden, sondern können ganz einfach in der Cloud bleiben, wo der Empfänger sie dann abrufen kann – so einfach die Theorie, die Praxis gestaltet sich meistens schwerer.

 

Tatsächlich existieren mittlerweile zahlreiche Compliance-Vorgaben für die rechtssichere E-Mail-Archivierung, was viele Unternehmen zunächst jedoch gar nicht wissen. Des Weiteren differenzieren Fachleute zwischen „regelbasierter Archivierung“, „Journalarchivierung“ und der „qualifizierten Ablage“. Diese Archivierungsmöglichkeiten im Einzelnen zu erklären wäre viel zu umfangreich und bereitet vielen, die sich mit dem Thema beschäftigen Kopfzerbrechen. Fakt ist also, dass viele Unternehmen gar nicht selbstständig in der Lage dazu sind, sich durch den ganzen Dschungel an Unterscheidungen und Vorgaben zu kämpfen.

 

Doch mittlerweile gibt es Abhilfe. Zahlreiche Unternehmen bieten gesetzeskonforme E-Mail-Archivierung an, bei der die Kunden so gut wie gar nichts mehr tun muss. Umsonst ist das ganze natürlich nicht, jedoch bekommt man ein „Rundum-Sorglos-Paket“ und hat die Gewissheit, dass alles so abläuft, wie es sein sollte – meine ganz klare Empfehlung an alle Halbwissenden!…

Selbstfahrende Autos, Street View oder Übersetzer – aus dem Hause Google kamen schon einige abgefahrene Projekte und Produkte, doch nun arbeitet Google schon wieder am nächsten Coup.

 

Das Projekt „Hands Free“ steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch es könnte Bezahlvorgänge schon bald enorm erleichtern. „Hands Free“ soll das Bezahlen jedoch nicht nur vereinfachen, sondern revolutionieren. Es funktioniert – wer hätte es gedacht –über eine App. Die App soll Händlern ermöglichen, Kunden anhand eines Fotoabgleichs zu identifizieren, das Smartphone kann der Nutzer dabei in seiner Tasche lassen.

Über Bluetooth und WLAN soll die App ermitteln können, ob sich ein Geschäft in der Nähe befindet, bei dem per „Hands free“ bezahlt werden kann. Wenn der Nutzer solch ein Geschäft aufsucht, soll er einfach zum Kassierer sagen können: „Ich bezahle mit Google!“ Daraufhin wird der Verkäufer die Initialen abfragen und anschließend über ein Foto, was der Kunde auf dem Google-Server hinterlegt hat, die Angaben überprüfen. Sind diese korrekt ist der Zahlungsvorgang auch schon abgeschlossen.

Interessenten müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden, denn der Dienst ist bisweilen nur in einigen wenigen Fast-Food-Restaurants im Silicon-Valley verfügbar, wo die Testphase stattfindet. Bis der Dienst allerdings ausgereift ist und auch in Deutschland verfügbar ist, wird es wohl noch ein wenig dauern.

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Masdar City – Mega-Stadt mit Energieeffizienzklasse A+++

Von Masdar City hat noch niemand was gehört oder? Bald könnte die Stadt in den Emiraten allerdings schon in aller Munde sein, denn sie hat eine entscheidende Besonderheit und die möchte ich euch heute näher bringen.

Die Emirate – da denkt man doch gleich an Reichtum, Hochhäuser und Wüste soweit das Auge reicht. Jetzt könnte das Land am Persischen Golf allerdings zur Abwechslung für etwas anderes Aufsehen erregen. Masdar-City ist nämlich die neuste skurrile Idee der Araber. Das Programm der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) soll bald die umweltfreundlichste Stadt überhaupt hervorbringen. Das Projekt befindet sich seit 2008 in Bau und soll 2016 fertigstellt sein. Masdar-City zeichnet sich dann insbesondere durch seine Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz aus. Die Daten: 50.000 Menschen werden dort wohnen und arbeiten können; null Gramm an Emissionen sollen entstehen und null Produktion von Müll wird anfallen.

Doch wie kann das alles gehen und dann auch noch innerhalb von 8 Jahren? Nun ja, Strom kommt in Masdar nur aus Wind, Sonne oder Wasser, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor haben Fahrverbot, Häuser werden umweltfreundlich gebaut, Abfälle recycelt – noch Fragen?

Die Star-Architekten aus England, die für die Planung der Stadt verantwortlich sind, denken dabei sogar so weit, dass die Häuser so gebaut werden, dass sie sich gegenseitig Schatten spenden sollen. Somit solle die Temperatur in der Stadt um 20 Grad niedriger sein als außerhalb. Auch die Kühlung der Häuser ist innovativ. Sie werden mit Kälte weit unten aus dem Boden „klimatisiert.“

In meinen Augen ein sehr fortschrittliches Projekt, was einen Wegweiser für den Städtebau der Zukunft darstellen könnte. Bis einige Städte nach diesem Prinzip neu- oder auch umgebaut werden, wird es allerdings noch eine ganze Zeit dauern. Trotzdem Daumen hoch für die innovativen Köpfe aus den Emiraten!

Masdar City
So sieht das ehrgeizige Projekt von oben aus