Bei E-Mail-Archivierung verstehen viele nur Bahnhof

Dass E-Mail-Archivierung ein komplexes Thema ist, da sind wir uns alle einig. Doch bei tausend verschiedenen Wegen es falsch zu machen, sollte man die richtigen Wege kennen.

 

an inbox full of mail envelopes, clipping path included

Die Cloud ist für viele Unternehmer leider immer noch so vertrauenswürdig wie Staubsaugervertreter – dabei ist Misstrauen in die Technologie mittlerweile vollkommen unbegründet geworden. Im Allgemeinen läuft es doch so, dass E-Mails über das Internet – also im Prinzip durch die Cloud – vom Sender zum Empfänger gelangen. Da Unternehmen aber vermehrt IT-Anwendungen in die Cloud auslagen, müssten Mails doch eigentlich gar nicht mehr umständlich zum jeweiligen Empfänger im Betrieb durchgestellt werden, sondern können ganz einfach in der Cloud bleiben, wo der Empfänger sie dann abrufen kann – so einfach die Theorie, die Praxis gestaltet sich meistens schwerer.

 

Tatsächlich existieren mittlerweile zahlreiche Compliance-Vorgaben für die rechtssichere E-Mail-Archivierung, was viele Unternehmen zunächst jedoch gar nicht wissen. Des Weiteren differenzieren Fachleute zwischen „regelbasierter Archivierung“, „Journalarchivierung“ und der „qualifizierten Ablage“. Diese Archivierungsmöglichkeiten im Einzelnen zu erklären wäre viel zu umfangreich und bereitet vielen, die sich mit dem Thema beschäftigen Kopfzerbrechen. Fakt ist also, dass viele Unternehmen gar nicht selbstständig in der Lage dazu sind, sich durch den ganzen Dschungel an Unterscheidungen und Vorgaben zu kämpfen.

 

Doch mittlerweile gibt es Abhilfe. Zahlreiche Unternehmen bieten gesetzeskonforme E-Mail-Archivierung an, bei der die Kunden so gut wie gar nichts mehr tun muss. Umsonst ist das ganze natürlich nicht, jedoch bekommt man ein „Rundum-Sorglos-Paket“ und hat die Gewissheit, dass alles so abläuft, wie es sein sollte – meine ganz klare Empfehlung an alle Halbwissenden!…

I’ll pay with Google

Selbstfahrende Autos, Street View oder Übersetzer – aus dem Hause Google kamen schon einige abgefahrene Projekte und Produkte, doch nun arbeitet Google schon wieder am nächsten Coup.

Google-hands-free

Das Projekt „Hands Free“ steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch es könnte Bezahlvorgänge schon bald enorm erleichtern. „Hands Free“ soll das Bezahlen jedoch nicht nur vereinfachen, sondern revolutionieren. Es funktioniert – wer hätte es gedacht –über eine App. Die App soll Händlern ermöglichen, Kunden anhand eines Fotoabgleichs zu identifizieren, das Smartphone kann der Nutzer dabei in seiner Tasche lassen.

Über Bluetooth und WLAN soll die App ermitteln können, ob sich ein Geschäft in der Nähe befindet, bei dem per „Hands free“ bezahlt werden kann. Wenn der Nutzer solch ein Geschäft aufsucht, soll er einfach zum Kassierer sagen können: „Ich bezahle mit Google!“ Daraufhin wird der Verkäufer die Initialen abfragen und anschließend über ein Foto, was der Kunde auf dem Google-Server hinterlegt hat, die Angaben überprüfen. Sind diese korrekt ist der Zahlungsvorgang auch schon abgeschlossen.

Interessenten müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden, denn der Dienst ist bisweilen nur in einigen wenigen Fast-Food-Restaurants im Silicon-Valley verfügbar, wo die Testphase stattfindet. Bis der Dienst allerdings ausgereift ist und auch in Deutschland verfügbar ist, wird es wohl noch ein wenig dauern.

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Masdar City – Mega-Stadt mit Energieeffizienzklasse A+++

Von Masdar City hat noch niemand was gehört oder? Bald könnte die Stadt in den Emiraten allerdings schon in aller Munde sein, denn sie hat eine entscheidende Besonderheit und die möchte ich euch heute näher bringen.

Die Emirate – da denkt man doch gleich an Reichtum, Hochhäuser und Wüste soweit das Auge reicht. Jetzt könnte das Land am Persischen Golf allerdings zur Abwechslung für etwas anderes Aufsehen erregen. Masdar-City ist nämlich die neuste skurrile Idee der Araber. Das Programm der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) soll bald die umweltfreundlichste Stadt überhaupt hervorbringen. Das Projekt befindet sich seit 2008 in Bau und soll 2016 fertigstellt sein. Masdar-City zeichnet sich dann insbesondere durch seine Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz aus. Die Daten: 50.000 Menschen werden dort wohnen und arbeiten können; null Gramm an Emissionen sollen entstehen und null Produktion von Müll wird anfallen.

Doch wie kann das alles gehen und dann auch noch innerhalb von 8 Jahren? Nun ja, Strom kommt in Masdar nur aus Wind, Sonne oder Wasser, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor haben Fahrverbot, Häuser werden umweltfreundlich gebaut, Abfälle recycelt – noch Fragen?

Die Star-Architekten aus England, die für die Planung der Stadt verantwortlich sind, denken dabei sogar so weit, dass die Häuser so gebaut werden, dass sie sich gegenseitig Schatten spenden sollen. Somit solle die Temperatur in der Stadt um 20 Grad niedriger sein als außerhalb. Auch die Kühlung der Häuser ist innovativ. Sie werden mit Kälte weit unten aus dem Boden „klimatisiert.“

In meinen Augen ein sehr fortschrittliches Projekt, was einen Wegweiser für den Städtebau der Zukunft darstellen könnte. Bis einige Städte nach diesem Prinzip neu- oder auch umgebaut werden, wird es allerdings noch eine ganze Zeit dauern. Trotzdem Daumen hoch für die innovativen Köpfe aus den Emiraten!

Masdar City
So sieht das ehrgeizige Projekt von oben aus